Nahrungsmittelallergien und Intoleranzen 


Allergien sind längst zur Volkskrankheit geworden. Laut RKI leiden mindestens 20% der Erwachsenen in Deutschland an mindestens einer Allergieform. 4,7% der Deutschen leiden an einer Nahrungsmittelallergie, nicht zu verwechseln mit Nahrungsmittel-unverträglichkeiten oder -intoleranzen. Zu letzterem gibt es keine exakte Statistik, jedoch kann man davon ausgehen, dass deutlich mehr Menschen als 5% unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten leiden. 

Während Nahrungsmittelallergien sehr viel einfacher zu identifizieren sind, sind sie leider oft auch deutlich gefährlicher. Die Symptome einer Allergie treten in kürzester Zeit nach dem Genuss des Lebensmittels auf. Das liegt daran, dass der Körper tatsächlich so auf die Inhaltsstoffe reagiert als könnten sie dem Körper schaden zufügen und deshalb eine heftige Abwehrreaktion einleitet, sobald die Allergene über die Schleimhäute ins Blut gelangen. Das kann bei Betroffenen zu Übelkeit und Erbrechen oder aber auch zu Atemnot oder im schlimmsten Fall zu einem allergischen Schock führen. 

Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind meist nicht akut gefährlich und führen erst über einen längeren Zeitraum hinweg zu Beschwerden und Problemen oder gar Folgeerkrankungen. Die Reaktionszeit auf die unverträglichen Lebensmittel kann hierbei von einer halben Stunde bis zu mehreren Tagen betragen. Die Symptome werden in vielen Fällen dadurch ausgelöst, dass Inhaltsstoffe der Nahrung nicht verwertet werden können. Das bringt den Körper völlig durcheinander, wodurch auch weitere Unverträglichkeiten entstehen können. Ist es erst einmal soweit wird es schwierig die Ursache der Beschwerden zu finden. Viele Tests können nur Hinweise darauf geben, wo man ansetzen kann, aber eine eindeutige Identifikation der Ursache ist oft nicht möglich. Leider ist meist auch schon so viel durcheinander geraten, dass es mit einem gezielten Verzicht auf ein bestimmtes Lebensmittel selten getan ist. Die verzögerte Reaktion auf unpassende Lebensmittel macht es ebenfalls schwierig den oder die Übertäter zu identifizieren. 

Aber es gibt Hoffnung! Erst einmal kann man sich grundsätzlich natürlich ernähren, möglichst frei von Zusatzstoffen, also keine industriell verarbeiteten Lebensmittel (Fertigprodukte) und möglichst Bioware. Damit entlastet man den Körper schon mal von allen Dingen, die er sowieso als Fremdstoffe, möglichst ohne Schaden anzurichten, verstoffwechseln muss. Mach doch mal das Experiment eine Woche lang nichts zu essen, was du nicht selbst aus natürlichen Rohstoffen zubereitet oder hergestellt hast. Du wirst feststellen, dass das gar nicht so einfach ist. Aber jedes Mal wenn du es schaffst eine Alternative zu finden, hast du dir etwas Gutes getan! Freu dich daran, denn die richtige Ernährung soll auch Spaß machen und nicht aus Zwängen bestehen! 

Für Betroffene von Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist die Situation oft alles andere als spaßig. Diese Art von Krankheit kann den Alltag sehr stark beeinflussen und zu Verzweiflung führen, v.a. wenn man schon alle möglichen Ärzte und vielleicht sogar Heilpraktiker abgeklappert hat und immer noch nicht weiß was einem eigentlich fehlt. Gegebenenfalls hat sogar noch niemand an eine Nahrungsmittelunverträglichkeit gedacht. 

Weil das oft so schwierig ist, habe ich mich genau auf dieses Thema der Nahrungsmittelunverträglichkeiten spezialisiert. Um entsprechende Hilfestellung geben zu können betrachte ich alle Symptome in ihrer Kombination und nicht isoliert. Ziel ist Schritt für Schritt eine Linderung der Symptomatik herbei zu führen. Wichtig ist zu betrachten wie die Symtome zusammen spielen, denn gerade bei Unverträglichkeiten geben die Symptome einzeln betrachtet manchmal nicht wirklich Sinn oder man rechnet manche Symptome gar nicht der Unverträglichkeit zu, weil das schon so lange einfach so ist, dass man gar nicht denkt, dass es sich um ein Symptom handelt. Auch Stress kann hierbei eine ungemein große Rolle spielen und auch Stress muss man erst mal als solchen wahrnehmen. Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten spielt der Darm meist die Hauptrolle und der hat vielleicht eine andere Meinung darüber was stressig ist und was nicht. Hör dir hierzu auch gerne mal meine Meditation zur Beruhigung des Bauchraumes an. 

Solltest du Probleme mit der Verdauuung haben, aber du weißt nicht was dir fehlt, melde dich gerne bei mir für eine kostenlose Erstberatung an, für ein erstes Kennenlernen und um deine Situation zu besprechen.